Ausbildungsziele

Unser primäres Ziel mit dieser Weiterbildungsmaßnahme ist die Integration verschiedener Untersuchungs- und Behandlungskonzepte in ein umfassendes – und damit dem menschlichen Organismus entsprechendes – Management von Beschwerdesymptomen am Bewegungsapparat.

Integration in unserem Sinne versteht die Vermittlung von physiologischen, biomechanischen und anatomischen Gemeinsamkeiten und Grundlagen sowie die Vermittlung von sinnvollen, effektiven und einfach zu erlernenden Untersuchungs- und  Behandlungsstrategien und -techniken aus verschiedenen Konzepten.

Die Integration umfasst die Konzepte:

  • Kaltenborn/Evjenth
  • Maitland
  • McKenzie
  • Mulligan
  • Cyriax
  • und Komponenten aus der parietalen und viszeralen Osteopathie sowie der energetischen und Reflextherapie und kann von uns bei Bedarf um effektive Konzepte erweitert werden.

Das Lehrteam der Kursreihe Klinisches Patientenmanagement (KPM) hat sich in den oben aufgelisteten Konzepten sorgfältig und über Jahre weitergebildet.

Diejenigen Strategien, Untersuchungs- und Behandlungstechniken, welche sich dann in der täglichen Praxis über viele Jahre als sinnvoll, effektiv und einfach zu erlernen erwiesen haben, werden nun in der Kursreihe Klinisches Patientenmanagement vermittelt, … eben

Pfeil
  • sinnvoll
  • effektiv und
  • einfach zu erlernen, weil …
  • das Bewährte aus den verschiedenen Konzepten vermittelt wird.
  • Mann/Frau braucht nicht verschiedene Konzepte zu erlernen, kein Dogmatismus,
  • effektiv ohne ständige Wiederholung von bereits Bekanntem,
  • Unterricht von erfahrenen Therapeuten/-innen und Lehrer/-innen,
  • angewandte Biomechanik, angewandte Physiologie und angewandte Anatomie in Kombination und Symbiose existieren,
  • Therapeuten/-innen und Kollegen/-innen als Team verstehen lernen,
  • komplexe Zusammenhänge (ganzheitliche Therapie) verstehen lernen,
  • Kausaltherapie statt Symptomtherapie erlernen.

Die Kursreihe Klinisches Patientenmanagement vermittelt den jungen Kollegen/-innen einen Überblick über die Inhalte der verschiedenen Konzepte. Damit kann der Therapeut/die Therapeutin zum einen bereits sehr schnell eine effektive Behandlung durchführen, zum anderen kann nach Abschluss dieser Weiterbildungsmaßnahme eine fundierte Entscheidung zur Vertiefung seiner/ihrer Kompetenzen in eine bewusst gewählte Richtung bzw. für eine bewusst gewählte Konzeption getroffen werden. Die Kursreihe Klinisches Patientenmanagement ermöglicht es selbst den Therapeuten/-innen, die bereits mehrere Fortbildungen absolviert haben, die erworbenen Kenntnisse in ein umfassendes und ganzheitliches Patientenmanagement zu integrieren und die Auswahl von Untersuchungs- und Behandlungstechniken gezielter auszuwählen.

Weiterbildungsaufbau

Die Lehrgangsreihe Klinisches Patientenmanagement KPM gliedert sich in
4 Grundlagenlehrgänge und
8 Aufbau KPM-Lehrgänge,
die nach peripheren Gelenken bzw. Wirbelsäulenabschnitten gegliedert sind.
Die Reihenfolge der einzelnen Lehrgänge ist innerhalb von Grundlagen- und
Aufbau KPM Lehrgängen frei gestaltbar. Die 4 Grundlagenlehrgänge (Reihenfolge bleibt aber frei) müssen immer als erstes absolviert sein, damit das notwendige Grundverständnis für die Umsetzung in den Aufbaukursen vorhanden ist.

Weiterbildungsdauer

Jeder Lehrgang (Grundlage und KPM Aufbau) wird über 3 Tage (26 UE) durchgeführt. Die Ausnahme machen die Kurse Ellenbogen/Hand und Knie/Fuss. Insgesamt umfasst dieses Weiterbildungskonzept 42 Unterrichtstage oder 364 UE.