Die spt-education vergibt für ihre Lehrgänge Fortbildungspunkte. 1 Fortbildungspunkt entspricht dabei einer Unterrichtseinheit à 45 Minuten  (1 Fortbildungstag = maximal 10 Punkte). Weitere Informationen zur Anrechnung und Vergabe findet Ihr hier beziehungsweise bei den betreffenden Lehrgängen.


Mit Inkrafttreten des Gesundheitssystemmodernisierungsgesetzes (GMG) am 1. Januar 2004 wurde den Krankenkassen und Heilmittelverbänden aufgetragen, die Fortbildungspflicht in den Gemeinsamen Rahmenempfehlungen zu regeln (vgl. § 125 Abs. 1 Ziff. 2 SGB V).


Diese Empfehlung zur Fortbildungspflicht ist seit dem 01. Januar 2008 verbindlich und richtet sich an jeden Praxisbesitzer und fachlichen Leiter einer Einrichtung mit eigener gültigen Kassenzulassung – unabhängig von der Gesellschaftsform der Einrichtung. Sie gilt gleichermaßen für Physiotherapeuten, Masseure und med. Bademeister, Ergotherapeuten, Logopäden sowie Podologen.


Die Fortbildungsverpflichtung verlangt 60 Fortbildungspunkte pro Betrachtungsszeitraum, wovon möglichst 15 Punkte pro Jahr erarbeitet werden sollen. Der Betrachtungszeitraum wird von den Kostenträgern festgelegt. Mit Inkrafttreten der o.a. Regelung beginnt der Betrachtungszeitraum ab dem 01. Januar 2008. Fortbildungen, die nach dem 01. November 2006 begonnen wurden, können nachträglich bepunktet werden. Über die Bepunktung der Unterrichtsinhalte entscheidet der jeweilige Fortbildungsanbieter. Diese Bepunktung geschieht in Anlehnung an die Heilmittelrichtlinien.


Fachkongresse werden dann mit sechs Punkten für einen vollen oder drei für einen halben Tag anerkannt. Allerdings dürfen innerhalb von vier Jahren nur maximal 21 Punkte mit Kongressbesuchen erworben werden.


Ein berufsbezogenes Studium ist ebenfalls anrechenbar, hier werden höchstens 15 Punkte für jedes Jahr und nicht mehr als 45 Punkte (also drei Studienjahre) für einen Vierjahreszeitraum anerkannt.