„Ich wollte immer in den Profisport – und bin drangeblieben“

Der Weg in den Profisport beginnt oft im Kleinen. Unsere Teilnehmerin Franziska arbeitet seit vier Jahren beim Handball Bundesligisten Bergischer Handball Club 06 und ist dort fester Bestandteil des Trainings- und Spielbetriebs. Im Interview erzählt sie, wie sie ihren Weg in den Profihandball gefunden hat und warum Weiterbildung dabei eine zentrale Rolle spielte.

spt-education: Liebe Franzi, stell dich doch kurz vor. Wo arbeitest du aktuell?

Franziska: Ich arbeite seit vier Jahren beim Handball Bundesligisten Bergischer Handball Club 06. Dort bin ich vollständig in den Trainings- und Spielbetrieb eingebunden und begleite die Spieler bei allen Terminen rund um die Bundesliga, egal ob Heim- oder Auswärtsspiel.

spt-education: Wie hat dein Weg in den Profisport begonnen?

Franziska: Nach meiner Ausbildung habe ich in einer kleinen Praxis in Wuppertal gearbeitet, die überwiegend Sportler betreut hat. Während dieser Zeit wurde die Praxis Kooperationspartner des BHC. Dadurch konnte ich erste Kontakte zu den Profisportlern knüpfen und Einblicke in den Profibereich gewinnen.

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spt-education: Wie bist du schließlich Physiotherapeutin beim BHC geworden?

Franziska: Über eine ganz klassische Bewerbungsphase. Ich habe mich beworben und bin dann als Physiotherapeutin beim BHC eingestiegen. Seitdem bin ich komplett im Trainings- und Spielbetrieb dabei und begleite die Mannschaft dauerhaft.

„Der Profisport war von Anfang an mein Ziel“

spt-education: Wann war dir klar, dass du in den Profisport möchtest?

Franziska: Eigentlich schon sehr früh. Bereits während meiner Ausbildung habe ich gesagt, dass ich irgendwann Physiotherapeutin bei einer Handball-Profi-Mannschaft sein möchte. In meinen inzwischen neun Jahren als Physiotherapeutin habe ich viele Patientinnen und Patienten aus ganz unterschiedlichen Bereichen kennengelernt. Heute kann ich sagen, dass ich meinen Weg im Profisport gefunden habe.

spt-education: Wie würdest du den Weg dorthin beschreiben?

Franziska: Es war definitiv ein Auf und Ab. Der Weg war geprägt von vielen Fort- und Weiterbildungen. Gerade im Spitzensport kommt man ohne zusätzliche Qualifikationen nicht weiter.

spt-education: Welche Rolle spielen Weiterbildungen für deine Arbeit im Profisport?

Franziska: Eine sehr große. Die Manuelle Therapie und die Weiterbildung Sportphysiotherapie spielen eine zentrale Rolle und sind aus meiner Sicht unumgänglich bei der Betreuung von Spitzensportlern. Sie geben Sicherheit im Alltag und sind wichtig, um den hohen Anforderungen im Profisport gerecht zu werden.

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„Ich lebe aktuell genau dort, wo ich immer arbeiten wollte“

spt-education: Wie blickst du heute auf deinen beruflichen Weg?

Franziska: Ich lebe im Moment meinen Traum. Ich arbeite genau in dem Bereich, in dem ich immer arbeiten wollte, und bin sehr glücklich damit. Der Weg war nicht immer einfach, aber er hat sich gelohnt.

Franziskas Geschichte zeigt, dass der Weg in den Profisport kein Zufall ist. Klare Ziele, praktische Erfahrung und kontinuierliche Weiterbildung sind entscheidend. Wer bereit ist, Zeit und Energie in seine Entwicklung zu investieren, kann sich Schritt für Schritt im Leistungssport etablieren.

Bildrecht Fotos: BHC